Suprapubischer Katheter - Care Flow Unibal suprapubischer Silikon Ballonkatheter integral Stopfen

Care Flow Unibal Silikonkatheter

Suprapubischer 2-Wege integral Ballonkatheter, kurz (01/02/13)
Verfügbarkeit: Auf Lager
Suprapubischer Katheter - Care Flow Unibal suprapubischer Silikon Ballonkatheter integral Stopfen
Artikelnummer 01/02/13
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Suprapubischer Katheter - Produktbeschreibung

Der suprapubische Care Flow 2-Wege integral Ballonkatheter ist aus 100 % Silikon hergestellt. Er ist mit einem integral Ballon ausgestattet. Für die sichere Fixierung des Ballonkatheters in der Blase empfehlen wir unsere Blockerspritze mit zehnprozentiger Glycerinlösung. Der eingearbeitete Röntgenkontraststreifen ermöglicht die radiologische Darstellung.

Katheterlänge: 33 cm
Ballonvolumen: 03-10ml
Verpackungseinheit: 10 Stück
Verpackung: steril

Katheter

Wie funktioniert ein Katheter?

Ein Katheter ist ein dünner Schlauch, der in die Harnblase eingebracht wird. Der Blasenkatheter dient dabei diagnostischen oder therapeutischen Zwecken. Ob transurethral oder suprapubisch: Als starres oder flexibles Röhrchen leitet es den Urin ab. Unterscheidungsmerkmale sind die Dauer des Einsatzes, Material, Längen, Formen und Umfang, die sogenannten Charrière-Größen.

Katheter - Medizinische Anwendungen zur Kontinenzversorgung

Zu therapeutischen Zwecken wird ein Katheter eingeführt in die Hohlorgane des Körpers und gibt Patienten zu Hause, unterwegs oder auch in der Nacht ein sicheres Gefühl: egal ob beim Einsatz im Altenheim, im Krankenhaus, bei einer Querschnittslähmung oder der Pflege zu Hause.

In Form eines Blasenkatheters ist das Produkt aus der Kontinenzversorgung nicht mehr wegzudenken. Er dient der Entleerung der Harnblase, sofern ein natürliches Harnlassen nicht mehr möglich ist.

Ob Fremd- oder Selbstkatheterismus - Bei der Katheterisierung wird ein Schlauch in die Harnblase eingeführt, sei es über die Harnröhre (transurethral) oder durch die Bauchdecke (suprapubisch). Entsprechende Katheter-Sets dienen dem Legen, Wechseln oder Versorgen von Kathetern beim Mann oder der Frau. Blasenkatheter unterscheiden sich nach Katheterarten, nach Verweilkatheter und Einmalkatheter sowie nach Katheterspitzen.

Katheter - Transurethrale Blasenkatheter

Über die Harnröhre gelangen transurethrale Blasenkatheter in die Blase. Dort werden sie eingesetzt entweder als transurethraler Dauerkatheter oder transurethraler Einmalkatheter. Transurethrale Verweilkatheter bzw. Dauerkatheter verfügen je nach Material über unterschiedliche Liegedauer und werden beispielsweise eingeführt zur Dauerableitung bei Harninkontinenz, als Spülkatheter oder bei Blasenentleerungsstörungen.

Transurethrale Einmalkatheter finden ihren Einsatz als intermittierender Selbstkatheterismus (ISK) oder Fremdkatheterismus. Vor allem werden sie angewendet bei neurogenen Blasenentleerungsstörungen, bei der Uringewinnung oder bei der Diagnostik.

Katheter - Suprapubische Blasenkatheter

Dieser wird hingegen nicht über den natürlichen Weg der Harnröhre eingesetzt. Stattdessen erreicht der Katheter die Blase durch die Punktion der Bauchdecke und wird invasiv oberhalb des Schambeins eingeführt. Die Fixierung erfolgt meist mittels Ballon, nur noch selten durch das Festnähen an der Haut. Angewendet werden sie beispielsweise bei Blasenentleerungsstörungen, Infektionen, Harnverhalt oder wenn der transurethrale Katheterismus nicht anwendbar ist.

Welche Katheterformen gibt es?

Die Katheter-Spitzen unterscheiden sich nicht nur nach der Größe und Platzierung ihrer Öffnung, der sogenannten Augen, auch Form und Krümmung variieren.

Blasenkatheter mit gerader Spitze

  • Nelaton
  • Oliven-/Kugelkopf
  • Couvelaire
  • Zentral offene Spitze

Ein Blasenkatheter mit einer Nelaton-Spitze verfügt über eine gerade, geschlossene Hohlspitze, die an ihrem Ende abgerundet ist. Unter der Katheterspitze kann der Urin entweder aus zwei gegenüberliegenden Augen oder bis zu vier versetzten Augen abfließen. Sie kann sowohl suprapubisch als auch transurethral angewendet werden.

Bei einer Oliven- oder Kugelkopfspitze handelt es sich um eine gerade Katheterspitze, die sich durch ihre oliv-konisch zulaufende Form auszeichnet. Die sich verjüngende Form verfügt an ihrem Ende über eine kugelförmige Verdickung.

Katheter nach Couvelaire: Eine Couvelaire-Spitze – oder auch Flötenspitze genannt – ist eine offene, löffelartige Form mit zwei Augen, die sich seitlich befinden. Aufgrund der etwas größeren Öffnung eignet sich diese Katheterform insbesondere als Spülkatheter, um Koagel wegzuspülen.

Bei einer zentral offenen Spitze erfolgt die Drainage sowohl über die Augen als auch über die zentrale Öffnung direkt an der Spitze. Sie ist deutlich kürzer als bei anderen Dauerkathetern und kann dadurch etwaige Irritationen der Blasenwand verringern. Katheter mit zentral offener Spitze werden nur suprapubisch eingesetzt und können über einen Führungsdraht in die Blase vorgeschoben werden.

Blasenkatheter mit gebogener Spitze

  • Mercier
  • Tiemann
  • Dufour

Ein Blasenkatheter mit Mercier-Spitze ähnelt stark einem Nelaton-Katheter, nur dass hier die Spitze um 30 Grad abgeknickt ist. Daher wird er auch als schnabelförmig beschrieben. Zudem ist die zylindrische, gekrümmte Katheterspitze ausgestattet mit zwei versetzten Augen. Vorteil dieser Variante: Wegen ihrer Rundungen wird diese insbesondere bei Männern wegen der Krümmung der Harnröhre favorisiert, da sie sich leichter einführen lassen. Anwendung findet diese Katheter-Art zudem bei urologischen Spezialindikationen und zur Untersuchung der Blase.

Der Tiemann-Katheter findet ebenso meist Anwendung bei männlichen Patienten, da sich die spezielle Form besonders dafür eignet, die hintere männliche Harnröhre zu passieren. Diese Variante ist konisch zulaufend, schmal und leicht abgebogen um 30 Grad (ähnlich der Olivenspitze). Zudem ist die Hohlspitze am Ende minimal vergrößert. Als Ausnahme verfügt er meist über nur ein Auge.

Ein Blasenkatheter mit Dufour-Spitze ähnelt einem Tiemann-Katheter, verfügt aber über zwei versetze Augen statt einem. Zudem ist seine Spitze offen und um 30 Grad abgeknickt. Die atraumatische Dufourspitze eignet sich optimal zur problemlosen Passage der Prostataloge.

Wer darf einen Katheter legen?

Katheterisierung - Suprapubische Katheter

Egal ob transurethral oder suprapubisch – eine schriftliche Verordnung des Arztes ist Grundvoraussetzung.

Bei einer suprapubischen Blasenpunktion, beziehungsweise bei einer suprapubischen Fistel, ist die Erstanlage einem Arzt vorbehalten und nicht delegierbar. Die Bedingungen während der Katheterisierung müssen steril sein. Die Erst-Anlage erfolgt meist in Kliniken oder Ambulanzen

Auch der Wechsel eines suprapubischen Blasenkatheters ist als ärztliche Leistung definiert, kann aber unter definierten Voraussetzungen an medizinische Fachkräfte delegiert werden.

Katheterisierung - Transurethraler Katheter

Die Katheterisierung mit einem transurethralen Blasenkatheter kann hingegen auch von examinierten Pflegekräften durchgeführt werden, sofern eine ärztliche Verordnung besteht. Dabei besteht kein Unterschied zwischen Wechsel und Erstanlage des transurethralen Blasenkatheters.

Ob beim Mann oder der Frau: examinierte Pflegekräfte lernen das Katheterisieren bereits während ihrer Ausbildung. Soweit die Theorie. In der Praxis allerdings kommt es häufig vor, dass die Katheterisierung beim Mann nicht vom Pflegepersonal in Pflegeheimen oder ambulanten Pflegediensten übernommen wird. Eine Vielzahl der Betreuungsstätten lehnt den Vorgang aufgrund möglicher Komplikationen ab. In diesen Fällen übernimmt ein niedergelassener Urologe den Vorgang, oder die Patienten werden in Kliniken eingewiesen.

Hygiene spielt bei dem Vorgang eine entscheidende Rolle. Ein keimfreies Arbeiten, sterile Handschuhe und der Gebrauch von Desinfektionsmittel ist zwingend erforderlich. Nur so kann das Risiko einer Keimverschleppung und aufsteigende Infektionen reduziert werden.

Ob transurethraler oder suprapubischer Blasenkatheter: Im Falle einer Operation legen Ärzte oder Pflegekräfte einen Katheter direkt während der Operation.

Selbstkatheterisierung - Intermittierende Selbstkatheterismus (ISK)

Hierbei handelt es sich meist um einen Vorgang, der in der Regel nicht durch Pflegekräfte vollzogen wird. Hier spielen steril verpackte ISK-Katheter für den mobilen Gebrauch bei der Behandlung von Blasenentleerungsstörungen eine große Rolle. Die Produkte zur Selbstkatheterisierung sind dabei erhältlich als nicht gebrauchsfertige oder gebrauchsfertige Version mit unterschiedlichen Beschichtungen. Gebrauchsfertige ISK-Katheter sind gleitfähig und können ohne Vorbereitungszeit eingesetzt werden, bei nicht gebrauchfertigen Varianten muss die Gleitfähigkeit noch durch einen beiliegenden Sterilwasserbeutel aktiviert werden.

Sie sind auf der Suche nach weiteren GHC Produkten zur ableitenden Inkontinenz? Im Sortiment erhältlich finden Sie außerdem weitere zahlreiche Anwendungen: vom Beinbeutel, Bettbeutel, Beinbeutel-Halterung, Spülkatheter, Urinalkondom, Pessar und vieles mehr.

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