Patientenversorgung: Zwischen Versorgungssicherheit und Patientennähe

Patientenversorgung: Warum Verbundgruppen für die Versorgung an Bedeutung gewinnen - und wo Herausforderungen auftreten!


Anlässlich der REHACare in Düsseldorf sprach Silke Schlesselmann mit Frank Rogge, dem Geschäftsführer der NetworCare GmbH, über die Relevanz von Netzwerken wie NetworCare für die Branche. Ebenso im Fokus: welche Ziele verfolgt Rogge für die Patientenversorgung in Deutschland und welchen konkreten Mehrwert spüren Patienten für ihre Behandlung und Therapie, wenn regionale Betriebe zusammenarbeiten. 
Die Lesenden erhalten eine Orientierung, was gute Partnerschaften in der Patientenversorgung mit Inkontinenzprodukten auszeichnet – und warum der Schulterschluss heute mehr denn je über die Zukunftsfähigkeit udn entwicklung der Hilfsmittelversorgung entscheidet.

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Frank Rogge

Warum sind Verbunde von Homecare-Unternehmen und Sanitätshäusern für die Patientenversorgung so wichtig?

NetworCare vereint acht inhabergeführte Sanitätshäuser aus ganz Deutschland. Im Verbund bündeln wir unsere Kräfte in Marktstrategien, Prozessen und Beschaffung, wodurch jedes Mitglied wirtschaftlich und organisatorisch gestärkt wird. Gleichzeitig profitieren wir von „Schwarmintelligenz“ und dem Austausch von Erfahrungen unter Gleichgesinnten – das sorgt für kontinuierliche Weiterentwicklung. Entscheidend ist aber auch die Wertebasis: Vertrauen, Zusammenhalt und gemeinsame Verantwortung. So entsteht nicht nur ein starkes Netzwerk für unsere Unternehmen, sondern vor allem mehr Sicherheit und Qualität für die Menschen, die wir versorgen.

NetworCare ist ein Zusammenschluss eigenständiger HomeCare-Komplettversorger. Was war die ursprüngliche Idee hinter diesem Verbund?

Die ursprüngliche Idee hinter NetworCare war es, den Mitgliedsunternehmen die Stärke und Markposition eines Großunternehmens zu verschaffen – jedoch ohne dabei ihre unternehmerische Selbstständigkeit aufzugeben. So verbinden wir die Vorteile eines starken Verbunds mit der Flexibilität, Kundennähe und Entscheidungsfreiheit inhabergeführter Betriebe.

 

Patientenversorgung: Welche Rolle spielt der Verbund?

Konkret ausgedrückt: Welche Rolle spielt ein Verbund für die Betroffenen in den teilweise herausfordernden Situationen durch die Verträge der Krankenkassen?

Patientenversorgung: Gerade in den oft herausfordernden Situationen durch Krankenkassenverträge brauchen Betroffene Verlässlichkeit. NetworCare sorgt dafür, dass unsere Mitgliedsunternehmen sich gegenseitig stärken, Ressourcen teilen und Innovationen vorantreiben. Für die Patienten bedeutet das: mehr Sicherheit, bessere Versorgung und die regionale Nähe - auch in schwierigen Zeiten, ob im Krankenhaus, der Pflegeeinrichtung oder durch den Pflegedienst. 

 

Welche Ziele verfolgt ihr mit der NetworCare für die Patientenversorgung in Deutschland?

Warum Aufklärung so entscheidend ist: Der Patient im Mittelpunkt

Unsere Sanitätshaus-Unternehmen mit über 120 Standorten und jährlich rund 2,5 Millionen Patientenversorgungen verfolgen klare Ziele: Wir wollen privaten und institutionellen Kunden – von Kliniken über Pflege bis hin zu Reha-Einrichtungen – ein bundesweit einheitliches, qualitativ hochwertiges Produkt-, Beratungs- und Betreuungsportfolio bieten. Unser Anspruch ist es, Patienten so schnell wie möglich ganzheitlich zu versorgen. Gleichzeitig entwickeln wir im Verbund Lösungen, um dem steigenden Rationalisierungs- und Kostendruck im Gesundheitswesen wirksam zu begegnen. 

Silke Schlesselmann im Interview über Patientenversorgung

Patientenversorgung: Der größte Vorteil für Patientinnen und Patienten liegt in der regionalen Nähe und der persönlichen Betreuung. Unsere Mitgliedsunternehmen sind fest in ihren Gesundheitsnetzwerken vor Ort verankert und garantieren eine schnelle, individuelle Versorgung. Als inhabergeführte Mittelständler legen sie besonderen Wert auf Mitarbeiter‑ und Kundenbindung. Gleichzeitig profitieren sie vom Verbund NetworCare: So können sie die spezifischen Bedürfnisse ihrer Region erfüllen und sich zugleich strategisch als „Sanitätshäuser der Zukunft“ aufstellen – bestens gerüstet für die Herausforderungen der Branche.

Was ist für Patientinnen und Patienten mit Hilfsmittelbedarf der größte Vorteil, wenn sie durch ein regionales NetworCare-Mitglied betreut und versorgt werden?

Und eine Frage für uns als GHC

Wie wichtig sind verlässliche Kooperationspartner im Versorgungsprozess? Worauf legt ihr in solchen Partnerschaften besonderen Wert?

Für uns sind Produktlieferanten wie GHC keine reinen Zulieferer, sondern strategische Partner im Versorgungsprozess. Wir legen großen Wert darauf, über Konditionen hinaus im Dialog auf Augenhöhe patientenorientierte Versorgungsszenarien zu entwickeln. Unser Anspruch ist es, die richtigen Menschen mit den richtigen Ideen zum richtigen Zeitpunkt zusammenzubringen. Von unseren Partnern erwarten wir daher Innovationsbereitschaft, die Fähigkeit "out of the box" zu denken und den Fachhandel aktiv in Produktentwicklungsprozesse einzubeziehen. So entstehen zukunftsfähige Lösungen, die allen Beteiligten - und vor allem auch den Patienten - zugutekommen.

Ebenfalls finden Sie bei der GHC als Anbieter von Inkontinenzprodukten Artikel auch Artikel wie Katheter sowie Produkte zur Selbstkatheterisierung, aber auch Beinbeutel, Bettbeutel oder Katheter-Legesets. 

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